Weibliche C-Jugend im Stand-by Modus zum Sieg

Von
Publiziert: 9. November, 2016
Weibliche C-Jugend gewinnt im Pokal Gruppe 3

HSG Rodenstein – JSG 14:32 (10:14)

Pokal-Vorrunde Gruppe 3

Am Sonntag waren die JSGlerinnen wieder zu Gast in Reichelsheim gegen die HSG Rodenstein um ihr erstes Spiel in der neu eingeführten Pokal-Runde zu bestreiten. Vor der zweiwöchigen Pause durch die Herbstferien trafen beide Mannschaften schon in der regulären Bezirksoberliga Saison aufeinander und dieses Spiel war eine sehr einseitig geführte Angelegenheit von Seiten der Mädels von der Weininsel. So traf nun leider die Befürchtung des Trainergespannes das die JSGlerinnen das Spiel nicht mehr ganz so ernst nehmen ein.

In der ersten Halbzeit fand die Mannschaft keine Einstellung zu Gegner und Spiel. Standhandball im Angriff, halbherziges verteidigen in der Deckung ließ den wieder zahlreich mitgereisten Zuschauern ihren Augen nicht trauen. Und trotz dieser bescheidenen Leistung ging man ungefährdet mit einem 4 Tore Vorsprung in die Pause. In der Halbzeit-Pause mahnte das Trainergespann die Einstellung an und verlangte eine Steigerung des Einsatzes, unabhängig ob der vorherigen gezeigte Leistung nach dem Motto: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“.

Als zur zweiten Halbzeit angepfiffen wurde schaltet die JSGlerinnen jetzt einen Gang höher und fingen nun an Handball mit Bewegung zu spielen. Welches Potenzial in dieser Mannschaft der JSG steckt zeigt die kleine Leistungssteigerung wo durch die Gastgeberinnen nur noch vier Tore erzielen konnten. Trotz der besseren Einstellung in den zweiten 25 Minuten war das Trainergespann nicht zufrieden mit der insgesamt gezeigten Leistung (ausgenommen beide Torhüterinnen) und wies die Mädels nach Spielende im Mannschaftskreis nochmals darauf hin das diese Stand-by Einstellung absolut unerwünscht ist und das so etwas in der Regel eigentlich nach hinten losgeht.

Es spielten: Tabea Höß + Laura Gonsior (Tor), Anne Hartwein (3), Maxi Wallner (3), Jule Krüger (12), Pauline Töpfer (6), Marina Jöckel (4), Lou Götz, Jil Riecke (5), Zoe Näumann und Mona Laube.