MSG Groß-Umstadt im Heimspiel gegen die HSG Kleenheim/Langgöns

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Publiziert: 25. November, 2018

MSG Groß-Umstadt im Heimspiel gegen die HSG Kleenheim/Langgöns

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge (Pohlheim, Gensungen/Felsberg, Kirchzell) erwartet die MSG im Heimspiel am Sonntag die HSG Kleenheim/Langgöns.

Die Gegner aus Mittelhessen stehen nach dem zehnten Spieltag auf dem 2. Tabellenplatz. (16:4) Lediglich einen Punkt trennt die HSG vom aktuellen Tabellenführer TSG Offenbach-Bürgel. Aus den letzten vier Spielen holte Kleenheim sieben von acht möglichen Punkten und zudem ist das Team von Trainer Matthias Wendlandt in fremder Halle noch ungeschlagen. Hinzu kommt, dass mit Fabian Höpfner der aktuell Zweitplatzierte der Torschützenliste (81 Tore) in den Reihen der HSG spielt. Ganz klar: Die HSG Kleenheim/Langgöns reist als Favorit nach Groß-Umstadt. Dies zeigt auch der Blick auf die vergangene Saison, als die MSG beide Spiele abgeben musste und vor allem daheim eine deutliche 23:32 Niederlage kassierte.

Das soll sich am Sonntag nicht wiederholen. Nach der erschreckend schwachen Vorstellung der Mannschaft im Derby gegen den TV Kirchzell, muss und will sich das Team von Trainer Sokicic in eigener Halle wieder deutlich verbessert präsentieren. Nach einem überaus erfolgreichen Saisonstart, zeigt der Trend nun sichtbar nach unten. Gründe dafür sind leicht zu erkennen: Zum einen wäre da die äußerst angespannte Personalsituation. Nach dem frühen Saisonaus von Can Iserinc, dem Weggang von Dennis Daschevski sowie dem Ausfall von Daniel Bauch, verletzte sich nun auch noch Spielertrainer Marko Sokicic. Ohne der Bereitschaft einiger Spieler aus der 2. Mannschaft in der Oberliga auszuhelfen, wäre die Belastung für die verbleibenden acht Feldspieler kaum zu stemmen. Des Weiteren findet die zu Saisonbeginn so starke Abwehr Groß-Umstadts derzeit keine Mittel, um die gegnerischen Angreifer zu stoppen. Von der einst besten Abwehr der Oberliga, zu 76 Gegentoren in den letzten beiden Spielen. Probleme, die auch MSG-Trainer Marko Sokicic erkannt hat.

Marko: „Das entscheidende Problem in Abwehr ist, dass Dennis Daschevski den Verein verlassen hat und ich mich verletzt habe. Eigentlich haben wir nicht genug Spieler, um auf die Art und Weise zu wechseln wie ich es gerne würde. Klar ist: Mit einer solchen Überlastung an Einsatz- und Trainingszeit meiner Spieler, kommen die Verletzungen irgendwann dazu. Die Situation ist gerade alles andere als einfach, aber wir müssen weiter machen und weiter konzentriert trainieren. Kleenheim ist Tabellenzweiter und eine sehr starke Mannschaft. Die haben letzte Saison schon um den Aufstieg mitgespielt. Was ich von meiner Mannschaft erwarte ist, dass wir versuchen ein gutes Spiel abzuliefern um dadurch wieder mehr Selbstvertrauen zu bekommen.“